Donnerstag, 24. Mai 2012

Hobbybasteleien und ein Blick zurück




Hochwertige Bastelarbeiten gab es bei der 30. Vaihinger Hobbyausstellung in der Stadthalle zu sehen. Foto: Elsässer
Hochwertige Bastelarbeiten gab es bei der 30. Vaihinger Hobbyausstellung in der Stadthalle zu sehen. Foto: Elsässer

Vaihingen (elf) – Spätestens mit der Vaihinger Hobbyausstellung wird in der Region die Zeit der Kunsthandwerkermärkte eingeläutet. Auch bei der 30. Auflage gab es am Wochenende in der Stadthalle wieder hochwertige Arbeiten von Hobbykünstlern zu bestaunen und zu kaufen.
30 Jahre Hobbyausstellung in Vaihingen – Zeit, um einen kleinen Rückblick zu machen. Und wer bietet sich dafür besser an, als Hannelore Hellenbrandt aus Vaihingen? Sie hat nicht nur die Anfänge des Marktes direkt miterlebt, sondern ihn selbst acht Jahre lang mitorganisiert. So war zu erfahren, dass die Ausstellung mittlerweile den dritten Veranstaltungsort erlebt. In den ersten Jahren fand die Hobbyausstellung nämlich noch im Feuerwehrhaus statt, bevor in die Peterskirche umgezogen wurde. Die Organisatoren waren damals neben der Stadtverwaltung die Familie Werner Grohnwald, die den Hobby-Kunsthandwerkermarkt 17 Jahre lang betreuten. Dann übernahm Hannelore Hellenbrandt für acht Jahre das Ruder, ehe sie den Stab an Margot Bauer aus Enzweihingen übergab.
„Am Anfang durfte in der Ausstellung nichts verkauft werden“, erinnerte sich Hannelore Hellenbrandt. Erst als sie as Zepter in die Hand nahm, konnten die Arbeiten der Hobbykünstler wenigstens samstags an den Mann gebracht werden. Und was hat sich in den ganzen Jahren verändert? „Die Qualität“, sagte Hannelore Hellenbrandt. Was am vergangenen Wochenende in der Stadthalle ausgestellt war, sei so hochwertig gewesen, dass man es mit dem Angebot von vor zehn Jahren nicht vergleichen dürfe.
Auf Qualität legte auch das aktuelle Organisationsteam wert. Dieses bestand neben Margot Bauer auch aus Beate Schray und Jana Schiffner von der städtischen Kultur- und Tourismusabteilung. Sie hatten insgesamt über 80 Teilnahme-Anmeldungen. Doch gerade etwas mehr als die Hälfte, nämlich 47, durften letztlich an der 30. Vaihinger Hobbyausstellung teilnehmen. Sie hatten alles im Angebot, was zu einem ordentlichen Hobby-Kunsthandwerkermarkt gehört. Vom Schmuck über Häkelarbeiten bis hin zu Badesalzen, Ölen und Seifen war alles dabei, was das Herz begehrt.
Auch Oberbürgermeister Gerd Maisch lobte die „enorme Vielfalt an Produkten“. Die sorge letztlich auch für einen guten Zuspruch seitens des Publikums. 1200 Besucher im vergangenen Jahr – „das ist ein Wort“, so der OB. Und das Schöne: Die Leute kämen nicht nur zum Schauen, sondern auch um zu kaufen. Bedauerlich sei es jedoch, dass viele Teilnahmewünsche aufgrund der eingeschränkten Kapazität abgelehnt werden mussten. „Wir müssen die Rettungswege freihalten und den Teilnehmern auch genügen Platz bieten“, sagte Maisch. In der Auswahl der Aussteller habe man darauf geachtet, dass vorwiegend die Teilnehmer aus Vaihingen zum Zug kamen. darüber hinaus sollte das Angebotsspektrum möglichst groß sein. „Das ist uns meines Erachtens auch gelungen“, sagte der Vaihinger Rathauschef. So hoffte der auch in diesem Jahr wieder auf viele Besucher. Maisch: „Dann wird die Veranstaltung erneut ein voller Erfolg.“




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