Donnerstag, 24. Mai 2012

JUgendhaus Nussdorf eingeweiht


Einweihung des Nussdorfer Jugendhauses. Foto: Arning
Einweihung des Nussdorfer Jugendhauses. Foto: Arning

Nussdorf (aa) - Partyzeit am P-West! Das Nussdorfer Jugendhaus wurde am Samstag offiziell in Betrieb genommen. Die Jugendlichen präsentierten den Gästen stolz ihr schmuckes Bauwerk.
Als 5/8-Lösung wird das Haus am Westrand der Gemeinde bezeichnet. Fünf Achtel des Tennisheims im Hardtwäldle, das als Vorbild diente, wurden hier verwirklicht. Manche nennen das Haus auch „krummes Ei“. Doch offiziell heißt es P-West, abgeleitet vom Parkplatz West hinter der Schule, mit Blick aufs freie Feld in Richtung Westen. Panorama West wäre auch eine Deutung.
In nur einem Jahr Bauzeit haben die Nussdorfer Jugendlichen ihr Haus geschaffen. „Alles ist generalstabsmäßig abgelaufen“, lobte Bürgermeister Peter Schäfer. Für den Jugendhausverein erinnerte dessen Kassiererin Lisa Dertinger an die Entstehungsgeschichte: „Alles fing damit an, dass im Oktober 2006 unter der Leitung von Jochen Rapp und Nina Sattler ein Treffen organisiert wurde, bei dem die Schaffung eines Jugendhauses diskutiert wurde.“ Es hat sich schnell der Verein Jugendhaus Nussdorf gegründet (Vorsitzender Tim Schwerdtle).
Die Idee wurde in der Bürgerversammlung vorgestellt. Es gab einen Standort-Suchlauf, denn der Platz sollte möglichst konfliktfrei sein. Und schon im September  2007 hatten die Bauherren die Genehmigung des Gemeinderates. Im November 2007 wurde das Fundament betoniert. Richtfest wurde am 22. Dezember 2007 gefeiert. Im Juli hatten die Schaffer zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, wollten sich aber noch nicht auf einen Fertigstellungstermin einlassen. „Wenn’s fertig isch, isch’s fertig“, war damals die Aussage.
In den letzten Monaten wurde heftig gearbeitet. Wände eingezogen, verkleidet, isoliert, Sanitäranlagen eingebaut. Eine Fußbodenheizung wurde installiert und ein Kachelofen aufgestellt. Dass das dafür nötige Holz selbst aufbereitet wurde, versteht sich fast von selbst. Besonderer Dank ging am Samstag bei der Einweihung, zu der auch die Eltern eingeladen waren, an Hans und Uli Strobel (Vater und Sohn), deren Leistungen durch Geschenkkörbe und T-Shirts gewürdigt wurden. „Uns hat besonders beeindruckt, dass kein Jugendhaus gefordert wurde, sondern dass gesagt wurde: Wir bauen es dann auch“, stellte Bürgermeister Schäfer heraus. Rund  60000 Euro wurden bisher investiert. 25000 Euro kamen von der Gemeinde, 15000 von der Elison und Peter Klein Stiftung. Der Rest ist in Eigenleistung erbracht worden.
 „Jugendhaus im Aufbau“, stand bisher noch auf einem großen Schild. Das hat sich inzwischen wohl erledigt.


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