Donnerstag, 24. Mai 2012

Gemeinderat in Oberriexingen


Das Oberriexinger Jugendhaus.
Das Oberriexinger Jugendhaus.

Oberriexingen (sf) – Der Forstwirtschaftsplan, die Trafo-Station an der Enz zur Wasserversorgung und die Situation des Jugendtreffs standen am Dienstagabend im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderats in Oberriexingen.
Stark vom Witterungsverlauf geprägt war die Waldwirtschaft im ablaufenden Jahr 2007, so das Fazit von Jörg Ziegler vom Fachbereich Forsten des Landratsamtes Ludwigsburg. Der milde Winter habe die Holzernte auf den empfindlichen Böden im Oberriexinger Gemeindewald verhindert. Positive Auswirkungen hatten dafür das sommerliche Frühlingswetter und die niederschlagsreichen Sommermonate, die das Waldwachstum begünstigt haben. Das wiederum führte zu einem hohen Zuwachs im Bereich der Kulturpflanzen. Die Sicherung der Kulturen zählte dabei zu den konsequenten Aufgaben des Forstamts, mit denen auch verhindert werde sollte, dass die Begleitvegetation zu sehr wuchert. Brombeertriebe beispielsweise wuchsen in diesem Jahr bis zu 60 Zentimetern. Auch finanziell gesehen steht der Oberriexinger Wald gut da: Der Forstwirtschaftsplan ermittelt für das Jahr 2008 einen Gewinn von 7200 Euro bei Ausgaben von 20650 Euro und gleichzeitigen Einnahmen in Höhe von 27850 Euro.
Gute Nachrichten gab es aus Sicht der Gemeinderäte weiterhin im Bereich des Kinder- und Jugendtreffs, den Regina Rieger und Katrin Katzenwadel ehrenamtlich betreuen. In letzter Zeit, berichtete Katzenwadel im Rahmen der jüngsten Sitzung des Gemeinderats, habe sich eine Gruppe von Jugendlichen gefestigt, die gerne in den Jugendtreff kommen und sich dort wohl fühlen. An Attraktivität gewinnt der Kinder- und Jugendtreff zudem durch die zuletzt verbesserten Öffnungszeiten. Positiv lobend nahm der Gemeinderat zur Kenntnis, dass sich Mütter bereit erklärt haben, ehrenamtlich dafür zu sorgen, dass der Jugendtreff jetzt auch an einem weiteren Samstag im Monat geöffnet werden kann. Bislang war dies lediglich am jeweils letzten Samstag eines Monats möglich.
Verabschiedet haben die Gemeinderäte zudem den zuletzt bereits diskutierten Umbau des Hoch- und Mittelspannungsteils im Pumpwerk inklusive Einbau eines neuen Transformators und der Anpassung der Ölauffangwaage. Die Kosten belaufen sich hierfür auf 28700 Euro. Zusätzliche Kosten im Bereich der Wasserversorgung entstehen für das UV-Gerät zur Desinfizierung des geförderten Rohwassers (13000 Euro), die Sanierung des Gebäudes der Pumpstation (30000 Euro), die Sanierung im Hochbehälter Reuf (Innensanierung einer Kammer für 30000 Euro) und die Erneuerung der Elektrik mit Pumpensteuerung und elektronischem Druckausgleich (33000 Euro). Grund für die Sanierung des Pumpwerks vor allem im technischen Bereich sind die veralteten Geräte insbesondere im Niederspannungs- und Hochspannungsbereich, die ausgetauscht und erneuert werden müssen.


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