Donnerstag, 24. Mai 2012

Gratulationsmarathon für Albrecht Fischer






Oettinger gratuliert Fischer (l.). Foto: Elsässer
Oettinger (r.) gratuliert Fischer. Foto: Elsässer

Günndelbach (elf). Es war keine gewöhnliche Feier zu einem 60. Geburtstag, die Landtagsabgeordneter Albrecht Fischer aus Gündelbach am Samstag in der Wachtkopfhalle veranstaltete. Das Fest entwickelte sich zu einem Stelldichein lokaler, regionaler und landesweiter Politprominenz mit Programmpunkten auf höchstem Niveau. Albrecht Fischer hatte lange zu tun, bis er die Glückwünsche seiner zahlreichen Gäste entgegengenommen hatte. Kein Wunder, schließlich waren es rund 250 Verwandte, Freunde und Bekannte, die eingeladen hatte, um mit ihnen den Start ins neue Lebensjahrzehnt zu feiern. Darunter waren EU-Kommissar Günther Oettinger, der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Rainer Wieland, Verbraucherminister Peter Hauk, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, die Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger und Eberhard Gienger, die Landtagsabgeordneten Klaus Herrmann, Wilfried Klenk und Manfred Hollenbach, zahlreiche CDU-Mitglieder aus Kreistag, Gemeinderat und Ortschaftsrat, Landrat Dr. Rainer Haas, Oberbürgermeister Gerd Maisch, aber auch Vertreter des Weinbauverbands, des Kreisbauernverbands, des evangelischen Arbeitskreises der CDU, des Lions Club und viele mehr. „Ich bin überwältigt und freue mich, dass ich mit Euch feiern darf“, sagte der Jubilar und fügte hinzu: „Seit heute weiß ich, dass einem mit 60 Jahren die Altersweisheit zugestanden wird.“ EU-Kommissar Günther Oettinger, den Fischer seit mehr als 30 Jahren kennt, überraschte mit einer lockeren und humorvollen Rede und wünschte dem Geburtstagskind knitz „alles Gute im siebten Lebensjahrzehnt“. Albrecht Fischer stehe für den Weinbau in der Region wie kein anderer. Mit seinem heute zweitgrößten Weingut in Württemberg könne er stolz auf sein Erreichtes sein. Der Sonnenhof liege weit genug von Ludwigsburg und Vaihingen entfernt und trotzdem auch nah genug, witzelte der ehemalige Ministerpräsident. Im Gegensatz zur Schwäbischen Alb und zum Schwarzwald, wo man keine Ahnung vom Wein habe (Oettinger: „Die trinken nur Most und Schnaps“) gehöre der Wein vom Sonnenhof zu den besten in Württemberg. Mit 60 sehe Albrecht Fischer jünger aus als er ist und sei ein Mann, „der noch etwas leisten will“. So werde seine Arbeit dem Landtag guttun. Oettinger: „Pflegeleicht ist Albrecht Fischer nicht. Er hat einen granatenmäßigen Dickkopf.“ Rainer Wieland, Europaabgeordneter und CDU-Kreisvorsitzender, bezeichnete Fischer als jemanden, der sich nicht zu jedem Punkt zu Wort melde; aber stets genau zuhöre. „Du hast ein beeindruckendes Lebenswerk hinter Dir und trittst als Landtagsabgeordneter in ein neues ein.“ Landrat Dr. Rainer Haas attestierte Albrecht Fischer einen bemerkenswerten Lebenslauf. Was der Weingärtner im Weinbau bewegt habe, sei „schon gigantisch“. Der Landrat bezeichnete den Jubilar als jemanden, der seine Meinung klar sowie mit allen Ecken und Kanten vertritt. „Sie sind kein stromlinienförmiger Politiker.“ Albrecht Fischer seinerseits überraschte seine Gäste mit einem musikalischen Leckerbissen ganz besonderer Art. So engagierte er die Sopranistin Anna Manasyants sowie den Tenor Massimiliano d’Antonio, die gemeinsam mit dem Pianisten Karl Grüner auf musikalisch höchstem Niveau zu unterhalten wussten. Da hatten es Norbert Fischer, Stefan Heffner und Michael Straus vom Lions Club schwer, als sie am späten Abend als „Die drei Tenöre“ auftraten. Mit ihrer Spaßnummer war ihnen der Applaus dennoch gewiss. Für weitere musikalische Beiträge sorgte der Liederkranz Gündelbach, dem Albrecht Fischer vor 32 Jahren beigetreten war.


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