Donnerstag, 24. Mai 2012

Planungen für die Tour




Die Teilnehmer der Vortour. Foto: Bögel
Die Teilnehmer der Vortour. Foto: Bögel

Vaihingen (aa).Die Vorbereitungen für die 30. S-VKZ-Tour laufen auf Hochtouren. Am 22. August findet das Sommerspektakel bereits in 30. Auflage statt. Gastgeber ist der VfB Vaihingen.
 An der Karte ist es die eine Sache, doch in der Realität eine andere. Das haben die Planer der 30. S-VKZ-Tour  bei der  offiziellen Vortour erlebt.  „Die Radstrecke wird zu lang“, war die einhellige Meinung nach dem Test am Mittwochabend. Rund 43 Kilometer sollen den Radlern nicht zugemutet werden.
 Die Lösung des Problems: Es wird nicht am Verkehrsübungsplatz gestartet, sondern wieder am Stromberg-Gymnasium. Da hörte man bei der Abschlussbesprechung die Sicherheitsexperten von Polizei, Feuerwehr und dem Verkehrsamt der Stadt Vaihingen förmlich aufatmen, denn die Seemühlenkreuzung und die Straßenpassage im Tunnel unter dem Bahnhof wären zu einer großen Herausforderung geworden.
„Wir wollen eine Tour für die ganze Familie.“ Das ist die Ausgangslage bei der Veranstaltung von Vaihinger Kreiszeitung und Kreissparkasse mitten in den Sommerferien. Über 40 Kilometer sollen es deshalb auf keinen Fall sein. Die Tour sollte in zwei bis drei Stunden ohne Stress bewältigt werden können, mit zwei Pausen bei Tee und Mineralwasser, Gesprächen mit den Mitradlern und dem Genuss der abwechslungsreichen Heimatlandschaft.
Natürlich können die Tour-Planer nach inzwischen 29. Veranstaltungen nicht in jedem Jahr völlig neue Strecken aus dem Hut zaubern; doch es wird jedesmal versucht, unbekannte Passagen einzubauen. Ulrich Weik und Willy Zoller haben wieder auf den Karten und dann bei diversen Erkundungsfahrten die Richtung vorgegeben. Wie gesagt: Der Start sollte ursprünglich auf dem Verkehrsübungsplatz angesetzt werden. Man wollte Start und Ziel (beim VfB Vaihingen) so eng wie möglich zusammen haben. Im vergangenen Jahr hatte sich das beim Musikverein Kleinglattbach auf dem „Perfekten Standort“ durchaus bewährt.
Die Feinplanung und die Genehmigungsprozedur für Radler und Wanderer erfolgt jetzt auf der Basis Beginn beim Stromberg-Gymnasium. Das Weitfeld hat ja schon zahlreiche Tour-Startveranstaltungen erlebt. Bis der Tross ins Rollen kommt, vergeht zwar immer eine Viertelstunde, doch den Sicherheitskräften ist es lieber, wenn es auf Nebenwegen los geht. Die erste Berührung mit dem öffentlichen Straßenverkehr findet erst bei Sersheim (Industriestraße) beziehungsweise beim Kreisverkehr an der Straße nach Kleinglattbach statt.
 Angedacht ist die Fortsetzung vorbei am Unteren See zwischen Horrheim und Sersheim. Die Straße Sersheim – Hohenhaslach muss überquert werden, später die Straße Großsachsenheim – Hohenhaslach. Beim Weingut Notz (Langmantel) ist wie 2002 eine Raststation (diesmal Tee) vorgesehen. Aber vielleicht gibt es hier auch den preisgekrönten Lembergerwein (Vaihinger Löwe). Auf Nebenwegen erreicht man Kleinsachsenheim, fährt am Sportplatz vorbei und kommt nach Metterzimmern. Hier war in der Planungsvariante der Anstieg zur Straße Bietigheim-Bissingen – Großsachsenheim vorgesehen (durch einen engen Bahntunnel mit Treppen beim Sportplatz Metterzimmern). „Das geht nicht“, war der einmütige Tenor der Vorradler. Konsequenz: Es wird von Metterzimmern aus durchs Gartenschaugelände gefahren. Retour nach Vaihingen geht es auf dem Enztalradweg – natürlich wieder mit einer Ensinger-Station. Der VfB Vaihingen erwartet die Gäste auf seinem Gelände zu einem fulminanten Finale.

Wer die 30. S-VKZ-Tour noch nicht in seinem Kalender stehen hat: Termin ist der Samstag, 22. August 2009. Los geht’s um 10 Uhr.




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