Mittwoch, 23. Mai 2012

Erfolgreiche Kooperation




Die gemischten Chöre aus Gündelbach und Sersheim in der Wachtkopfhalle. Foto: Bögel
Die gemischten Chöre aus Gündelbach und Sersheim in der Wachtkopfhalle. Foto: Bögel

Gündelbach (ub). Im letzten Jahr gab es „My fair Lady“, am Samstag war eine amüsante Westerngeschichte und das Musical „Annie get your gun“ an der Reihe. Damit wird die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Liederkranz Gündelbach und dem Liederkranz Sersheim fortgesetzt.
 Und mit der Zusammenarbeit der zwei Gesangsvereine gibt es für das Publikum auch zwei Aufführungen: Am Samstagabend kamen rund 250 Besucher in die Gündelbacher Wachtkopfhalle, am Samstag (6. März) um 19.30 Uhr ist das Spektakel unter dem Motto „Go west“ in der Sport- und Kulturhalle in Sersheim zu sehen.
Treibende Kraft des Programms ist der Vorsitzende des Liederkranzes Gündelbach, Mathias Knoll. Er führte Regie, übersetzte die Texte in eine schwäbische Version. „So ist das auf der Bühne für uns auch machbar“, sagte Heinz Konrad, Vorsitzender des Liederkranzes Sersheim.
Um die Sänger professionell zu schulen, erteilte der Bassist und ehemalige Opernsänger Werner Knoll viele Einzel- und Gruppenübungsstunden. Neben der Stimmbildung hatte Knoll, Vater des Gündelbacher Vereinschefs, auch Soloauftritte. In Gündelbach sang er „Ol’ man river“ und „Geisterreiter“ – auch in Sersheim ist Werner Knoll gesetzt.
Eröffnet wurde das Konzert in der Wachtkopfhalle von den Wachtkopfspatzen, die Jüngsten im Liederkranz Gündelbach (in Sersheim übernimmt diesen Part der Grundschulchor). Unter der musikalischen Gesamtleitung von Andrea von Brandenstein stimmten dann die gemischten Chöre aus Gündelbach und Sersheim das Publikum mit US-Liedern auf den Abend ein. Passend zum Motto „www“ (wild, wild west) waren am Samstagabend die Enz-Twirlers aus Bietigheim-Bissingen zu Gast. 20 Minuten lang entführten die Tanzpaare die Besucher in die Welt des Squaredance.
Nach dem Young Memory-Chor aus Sersheim und den Auftritten der Solisten – neben Werner Knoll boten Mathias Knoll und Karl-Heinz Müller ein Duett – gab es das Musical „Annie get your gun“. Schauspielerisch und gesanglich boten die Akteure hier eine tolle Leistung. Annie (Ramona Dunz) ist eine junge Frau und eine prima Schützin. Als eine Westernshow angekündigt ist, meldet sie sich zum Wettschießen an. Ihr größer Rivale ist Frank Butler (Mathias Knoll), in den sie sich auch sogleich verliebt. Aber Frank ist nach dem Sieg von Annie in seinem Stolz und seiner Ehre gekränkt und verlässt den Veranstalter, der daraufhin Annie unter Vertrag nimmt. Aber die Geschäfte laufen schlecht und der Veranstalter fusioniert mit einem Konkurrenten. Bei dem steht Butler unter Vertrag. Als Annie beim nächsten Wettbewerb absichtlich daneben schießt, können sich die Verliebten wieder in die Arme nehmen. In Gündelbach – in Sersheim ist die Besetzung teilweise geändert – spielten weitere Hauptrollen: Heinz Null, Ellen Stecher, Karl-Heinz Müller, Josef Daimer Heinz Konrad, Hanna Baumann, Franziska Knoll und Rolf Maier. Regie bei der Westernshow hatten Mathias Knoll und Ute Heckh.
Vor Weihnachten begannen die Sänger mit den Proben für die Auftritte. „Die Leute waren mit Begeisterung dabei und hatten ihren Spaß“, wird erzählt. Mit der Zusammenarbeit der beiden Chöre aus Gündelbach und Sersheim steht bei den Aufführungen ein großer Klangkörper zur Verfügung, der auch für genügend Volumen in der Halle sorgt. Außerdem wird dadurch der Frauenüberschuss beim Liederkranz Sersheim und der Männerüberschuss beim Liederkranz Gündelbach kaschiert.




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