Ensingen (ub) – Beifall für die Arbeit: 22 angehende Feuerwehrmänner zeigten am Samstagnachmittag vor großem Publikum bei der Abschlussübung auf dem Gelände der Firma Ensinger, was sie gelernt haben.
Zwei Aufgaben hatten die Ausbilder ausgesucht: Nach einem „Verkehrsunfall“ mussten verletzte Personen aus zwei Autos befreit werden. Zusätzlich musste noch der Brand von Holzpaletten bekämpft werden.
Die erste Stufe für einen Neuling in der Feuerwehr ist die Feuerwehr-Truppmannausbildung. Ohne diese Ausbildung darf kein Feuerwehrangehöriger eingesetzt werden. Der Anforderungskatalog ist umfassend und in den Feuerwehrdienstvorschriften klar definiert. Die Feuerwehr-Truppmannausbildung ist ein 80-stündiger Lehrgang, an dem die Teilnehmer an 14 Abenden und sechs Samstagen auf ihren aktiven Dienst vorbereitet werden. Der Lehrgang beinhaltet eine 16-stündige Erste-Hilfe-Ausbildung.
Der Lehrgang wurde in Vaihingen unter der Leitung von Lehrgangsleiter Bernd Schubert und den Kreisausbildern Kurt Zoller, Frank Gutjahr, Hanno Diekmann und dem angehenden Kreisausbilder Bernd Dürr nach den Vorgaben der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Theorie und Praxis durchgeführt.
An dem Lehrgang nahmen 22 angehende Feuerwehrmänner im Alter von 17 bis 32 Jahren von den Feuerwehren aus Markgröningen, Oberriexingen, Sersheim, Tamm und Vaihingen teil.
Die Abschlussübung auf dem Gelände der Firma Ensinger war gleichzeitig auch die praktische Prüfung für das Bestehen des Lehrganges, nachdem die Teilnehmer bereits am Donnerstag die theoretische Prüfung erledigt hatten.
