Eberdingen (ub) – Volles Haus bei der offiziellen Gemeinderatssitzung: Gestern Abend kamen rund 150 Gäste in den Gewölbekeller des Eberdinger Rathauses, um die Verpflichtung von Bürgermeister Peter Schäfer für seine zweite Amtsperiode mitzuerleben.
Mit 85 Prozent der Stimmen und einer Wahlbeteiligung von über 51 Prozent wurde Schäfer am 2. Dezember letzten Jahres in seinem Amt als Verwaltungschef der Dreiergemeinde Eberdingen bestätigt. Gestern nun die offizielle Verpflichtung durch Bürgermeister-Stellvertreter Otto Elser.
„Sie führen die Gemeinde mit großem Einsatz, viel Geschick und viel Erfolg“, lobte der Hochdorfer Gemeinderat Elser die Verdienste von Schäfer. Die offene und motivierende Art komme bei der Bevölkerung an. „Bürgermeister Schäfer hat stets ein offenes Ohr für die Sorgen der Bürger.“ Und viele Dinge seien erst durch sein Verhandlungsgeschick ermöglicht worden. Elser erinnerte dabei an die „schwierigen Verhandlungen“ im Vorfeld des Pflegeheims in Hochdorf, an die Verhandlungen zum Bau des Sportplatzes in Hochdorf und an den Erfolg beim Neubau der Sporthalle in Eberdingen. „Hier haben wir einen hohen Standard, der uns auch noch relativ wenig Geld gekostet hat.“
Lob für die Arbeit von Peter Schäfer hatte auch der Ludwigsburger Landrat Dr. Rainer Haas dabei, der am Donnerstagabend die Ernennungsurkunde überreichte. „Sie haben das Vertrauen der Bürger nicht enttäuscht“, so die Aussage des Kreischefs. Viele Dinge seien in Eberdingen, Nussdorf und Hochdorf „bestens in Schuss“: die Ortskernsanierungen, die Feuerwehr in Nussdorf, das Gewerbegebiet „Pulverdinger Weg“. Haas: „Mit den Eberdingern kann man halt etwas auf die Beine stellen.“
Allerdings, so Haas vor den Gästen und Kollegen (zu Gast waren gestern Abend der Vaihinger Oberbürgermeister Gerd Maisch, die Bürgermeister Werner Nafz aus Hemmingen, Rudolf Kürner aus Markgröningen, Willi Baur aus Oberriexingen, Jürgen Scholz aus Sersheim, Karlheinz Oehler aus Wiernsheim), sei eine Gemeinde nie etwas Fertiges. Der Landrat sprach dabei den Hochwasserschutz an („vielleicht können auch die Meinungsverschiedenheiten mit Riet überbrückt werden“) und eine mögliche Partnerschaft mit einer italienischen Kommune an. „Das können Sie doch in den nächsten Jahren noch anpacken.“
Ein Grußwort sprach gestern Abend auch die Eberdinger Pfarrerin Dorothee Lächler. Der Musikverein Eberdingen sorgte für den richtigen Ton.
