Mittwoch, 23. Mai 2012

Verkehrswacht unter neuem Dach




Mit Hilfe von schwerem Gerät wurde die Dachkonstruktion auf das neue Vereinsheim der Verkehrswacht Vaihingen montiert.	Foto: Arning
Mit Hilfe von schwerem Gerät wurde die Dachkonstruktion auf das neue Vereinsheim der Verkehrswacht Vaihingen montiert. Foto: Arning

Vaihingen (rkü). Das neue Gebäude der Vaihinger Verkehrswacht nimmt Form an. In den vergangenen Tagen wurde die stählerne Dachkonstruktion auf die Wände gehoben. Jetzt werden die Bleche aufgebracht. Der Einzug ins Vereinsheim ist für November geplant.

„Ende der Woche kann man die Formen des Gebäudes sehr gut erkennen“, sagt Rainer Imle, der Architekt des neuen Verkehrswacht-Vereinsheims. „Im Moment werden gerade die wärmegedämmten Trapezbleche installiert.“ Damit liegt die Baustelle weitgehend im Zeitplan. Der strenge Winter sorgte zwar für eine Bauverzögerung, doch dann machten die Arbeiten gute Fortschritte. Ursprünglich hatte die Verkehrswacht von ihrem alten Vereinsheim in das neue Gebäude umziehen wollen. Jetzt wird es wohl November.

Wann und in welcher Form die Verkehrswacht sich und ihr neues Heim der Öffentlichkeit präsentiert, muss erst noch in der Vorstandschaft geklärt werden. Möglich wäre ein offizielles Einweihungsfest, aber auch ein großer Verkehrssicherheitstag wäre denkbar. Dann aber voraussichtlich nicht unmittelbar beim Umzug, sondern erst im Frühjahr 2011. Fest steht nur: Statt eines Richtfests wird nächste Woche zwanglos im Kreis der Handwerker gefeiert.

Architekt Imle sagt zu den Arbeiten, die als nächste anstehen: „Donnerstag oder Freitag ist das Dach komplett zu und es kann nicht mehr rein regnen. Außerdem werden die großen v-förmigen Glaselemente eingesetzt.“ V wie Verkehrswacht, ein Stilmittel, das dem Gebäude eine besondere Note verleiht. Stahl, Beton und Glas bestimmen das Bild. „Es war der Wunsch der Verkehrswacht, dass man von innen und am Dachvorsprung den Stahl sieht“, erklärt Imle. Holz spielt an diesem Bau keine Rolle.

Die Wände wurden bereits in den vergangenen Wochen hochgezogen. Wenn in Kürze die Außenhülle steht und dicht ist, können die Innenarbeiten starten. „Sanitär, Heizung und Elektro“, umschreibt Imle die großen Gewerke, von denen der Bereich der Elektroinstallation der aufwendigste ist. Dieser soll zwar noch vor den Sommerferien in Angriff genommen werden, doch mit einer Fertigstellung rechnet der Architekt erst im Lauf der Ferien.

Laut Imle bleibt der Neubau auch im Bereich der Kosten im Plan. Rund 600 000 Euro wurden für diese Maßnahme veranschlagt. „Eine große Abweichung könnten wir uns nicht leisten, die wird es aber auch nicht geben“, beruhigt der Architekt. Besondere Schwierigkeiten gibt es beim Bau seiner Ansicht nach nicht mehr. Die gab es nur zu Beginn und waren von Anfang an eingeplant: Weil das Gebäude auf Schwemmland erstellt wird, musste dieses zunächst zwei Meter aufgefüllt und verdichtet werden.

Das neue Vereinsheim soll den Komfort für Mitglieder und Kursteilnehmer der Verkehrswacht erhöhen, aber nicht für mehr Betrieb auf dem Verkehrsübungsplatz sorgen. Eine Ausweitung des Kursangebots in Vaihingen ist laut Bebauungsplan nicht vorgesehen. Das alte Heim, das am gegenüber liegenden Ende des Platzes liegt, soll nach dem Umzug ins neue Gebäude abgerissen werden.




Seitenanfang