Mittwoch, 23. Mai 2012

Gewinner kommt aus Gündelbach




So sieht die Siegerin aus: eine Gloria Dei aus Gündelbach. Foto: p
So sieht die Siegerin aus: eine Gloria Dei aus Gündelbach. Foto: p

Vaihingen (sr) – Die schönste Rosenblüte im  Verbreitungsgebiet der VKZ ist ermittelt. Mannomann! Spannend bis zum Schluss, unser Rosen-Contest! Die beiden Gloria-Dei-Blüten lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Insgesamt gaben fast 170 Leser ihr Votum bei dem  Wettkampf ab. Und viele hatten bei der Aktion ebenso viel Spaß wie die Redaktion.
Unsere Leser haben entschieden: Die schönste Rosenblüte in und um Vaihingen ist eine Gloria Dei und wurde in einem Gündelbacher Vorgarten fotografiert. Die stolzen Besitzer der Rose Nummer 19: Petra und Erich Baumgärtner. Die Reaktion der Gewinnerin: „Des isch ja Wahnsinn!“ Baumgärtners können sich über die Ehre und einen Gutschein von Schnittrosenkulturen Weniger aus Hochdorf über 40 Euro freuen. Gratulation!

Der Titel „schönste Rosenblüte“ war heiß umkämpft. Ohne Unterlass flatterten Stimmabgaben in der Redaktion ein. Häufig gespickt mit netten Kommentaren. Herzlichen Dank nochmal allen, die mitgemacht haben. Der Champion, die Nr. 19, erlangte mit 20 Stimmen nur einen knappen Sieg vor dem zweiten Platz. Diesen belegte mit 18 Stimmen Rose Nummer 9, ebenfalls eine Gloria Dei. Eingeschickt wurde das Bild von Familie Anderssohn aus Oberriexingen. „Die ältesten Rosen haben wir seit 1967“, schreiben sie, „die abgebildete Rose ist eine Hochstammrose mit dem Namen Gloria Dei/Peace. Es ist sehr schwer, Bilder von ihr zu machen, denn sie verändert ständig ihre Farbintensität vom Entfalten bis zum Verblühen.“ Mit 17 Stimmen landete ebenfalls eine Oberriexinger Blume auf Platz 3: die Rose Nummer 17 mit dem Namen „Eden 85“. Ulrich Knobloch fotografierte das Prachtstück in seinem Garten.

Unter den Einsendern, die die Gewinner-Rose favorisiert hatten, wurde ein Gutschein für Schnittrosen im Wert von 30 Euro verlost. Die Gewinnerin ist Maria Freimann aus Vaihingen.Richtige Freude kam beim Lesen der Einsendungen auf. So schrieb beispielsweise Gabriele Rackwitz aus Großglattbach: „Aus dieser wunderschönen Auswahl fällt es wahrhaftig schwer, die Schönste zu finden.“ Sie wünscht sich weiterhin „dergleichen schöne Ideen in Ihrer Zeitung zu finden“. Brigitte Hüeber aus Gündelbach schickte gar ein kleines Märchen mit ein, bei dem ein Spielmann das Herz der Kaisertochter mit einer blauen Rose gewinnt. Kommentare der Teilnehmer wie „ein sehr schöner Wettbewerb“ und „danke für die tolle Idee“, wie es Kreisrat Albrecht Fischer aus Gündelbach formulierte, zierten Postkarten, E-Mails, Briefe und Faxe.Ihren jeweiligen Favoriten huldigten die Leser mitunter in höchsten Tönen: „Die Rose Nummer 9 ist die allerschönste von allen!!!“ oder „Hallo, für mich ist die Nr. 13 die schönste!!!“. Kenner der Rosenszene konnten auf weitere Kriterien zurückgreifen: „Die Rose Nr. 13. Toller Duft. Gute Idee, macht weiter so.“ Selbst aus Bietigheim, Winnenden, Stuttgart und Aalen meldeten sich Rosenliebhaber zu Wort. Erhard Geiger aus Aalen formulierte diese wohlfeile Einschätzung, die einer Liebeserklärung für einen guten Tropfen gleicht: „Mein Eindruck zu Rose Nr. 5 ist folgender: betörend, sinnlicher Duft ohne aufdringliche Süße, jedoch deutlich und natürlich erotisch.“ Fehlt eigentlich nur noch ein „...und eine blumige Note im Abgang“. Geiger kam durch einen Vaihinger FDP-Kollegen zum Wettbewerb unserer Zeitung. Ganze Familien beteiligten sich an der Auswahl, wobei alle den gleichen oder jeder einen anderen Liebling angab: „Meine Frau ist für die Nr. 5 und ich bin für die Nr. 2.“ Ein Einsender hätte gerne dem Züchter der Rose Nr. 5 ein persönliches Lob über ihren Erfolg zukommen lassen. Ebenfalls Nr. 5 heimste ein „riecht bis hier“ und die Worte „tollste, schönste, beste, wohlriechendste und lebendigste Rose“ ein. Wobei die Entscheidung nicht ohne Qualen ablief, wie diese Leserin uns wissen ließ: „Die Wahl fiel sehr schwer, ich habe mich nun für die Rose Nr. 2 entschieden.“Hier die Namen der Einsender der am letzten Samstag abgebildeten Rosen. Nur zehn und mehr Stimmen sind vermerkt: Rose Nr. 1: „Comte de Chambord“, Lukas Widmann aus Vaihingen; Rose Nr. 2: „Albrecht Dürer“, Birgit Laible aus Ensingen, 15 Stimmen; Rose Nr. 3: „Pas de Deux“, Clara Fellermann aus Vaihingen; Rose Nr. 4: Thomas Schmerler aus Vaihingen; Rose Nr. 5: „Alchimist“, Gabriele Balzer aus Vaihingen, 11 Stimmen; Rose Nr. 6:  „Westerland“, Heinz Lutz aus Aurich; Rose Nr. 7: Ute Kasper aus Vaihingen, 10 Stimmen; Rose Nr. 8:  Regine Stierle aus Horrheim, 10 Stimmen; Rose Nr. 9:  „Gloria Dei“, Familie Anderssohn aus Oberriexingen, 18 Stimmen; Rose Nr. 10:  „Venezianische Traumrose“, Marianne und Bernd Kodweiß aus Vaihingen, 15 Stimmen; Rose Nr. 11:  „Rose des Cisterciens“, Heinrich Jeckstädt aus Ensingen; Rose Nr. 12: „Compassion“, Anke-Marie und Wilhelm Waldmann aus Kleinglattbach; Rose Nr. 13: Rainer Pfitzer aus Ensingen, 15 Stimmen; Rose Nr. 14: „Camille Pissaro“, Melanie Körner aus Aurich, 13 Stimmen; Rose Nr. 15: Julia Krimmer aus Sachsenheim; Rose Nr. 16: Heidi Kriews aus Kleinglattbach; Rose Nr. 17: „Eden 85“, Ulrich Knobloch aus Oberriexingen, 17 Stimmen; Rose Nr. 18: „Crown Princess Margareta“, Gerhard Ebner aus Sersheim; Rose Nr. 19: „Gloria Dei“, Petra und Erich Baumgärtner aus Gündelbach, 20 Stimmen; Rose Nr. 20: „Ulmer Münster“, Birgit Mannsdörfer aus Eberdingen.




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