Mittwoch, 23. Mai 2012

Illingen: Bericht über Jugendarbeit


Jugendpflegerin Stefanie Baust in der Dillmannschule. Foto: Bögel
Jugendpflegerin Stefanie Baust in der Dillmannschule. Foto: Bögel

Illingen (ub) – Auf den Samstagabend fiebern die Mädchen und Jungen hin: An diesem Termin findet die erste Teeniedisco im Illinger Jugendhaus in der Dillmannschule statt. Doch ganz glücklich ist Jugendpflegerin Stefanie Baust mit den neuen Räumlichkeiten noch nicht: „Hier muss erst noch Leben einkehren.“
Bei der Sitzung des Gemeinderats am Mittwochabend gab Baust einen Bericht über die Jugendarbeit. Entscheidend sind dabei die Räumlichkeiten: Im November wurde das Jugendhaus „Ex3“ am Kreisverkehr beim Bahndurchlass aufgegeben und das neue Quartier in der Dillmannschule bezogen. „Das alte Jugendhaus hatte schon seinen Charme und seinen Reiz“, so Baust in einem VKZ-Gespräch. In der alten Dillmannschule stehen den Jugendlichen zwei Räume zur Verfügung, in denen zuvor die Kernzeitenbetreuung stattgefunden hat. Im oberen Stockwerk befinden sich die Notunterkünfte der Gemeinde – Baust: „Eine nicht ganz glückliche Situation.“
Stefanie Baust, die auch die Jugendarbeit in Maulbronn betreut, hat in der Zwischenzeit verschiedene Treffs eingerichtet. Dienstags und freitags von 18 bis maximal 22 Uhr findet ein offener Treff für die ab 14-Jährigen statt. Am Dienstagnachmittag ist ein Treffpunkt für die Jungen ab zwölf Jahren. Am Donnerstag von 14.30 bis 17 Uhr hat sich der „Treff am Mittag“ für Kinder ab der Klasse 5 etabliert. „Hier kommt die neue, engagierte Jugendhausgeneration zusammen“, so die Jugendpflegerin im Gemeinderat.
In Schützingen gibt es mittwochs von 18 bis 20 Uhr einen kontinuierlichen Treffpunkt für junge Leute.
In der Dillmannschule ist jetzt der erste Raum von den Jugendlichen weitestgehend fertiggestellt worden. Eine Theke wurde in Eigenarbeit eingebaut. Im gegenüberliegenden zweiten Raum könnte nach den Vorstellungen von Baust eine Bühne entstehen, damit im Jugendtreff auch einmal Konzerte stattfinden können. Baust setzt dabei auf die Eigenleistung der Jugendlichen: „Denn was nützt das tollste Jugendhaus, wenn die Jugendlichen wegbleiben.“


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