Mittwoch, 23. Mai 2012

Ensinger Dorf- und Straßenfest


Eröffnung des Straßenfestes in Ensingen. Foto: Bögel
Eröffnung des Straßenfestes in Ensingen. Foto: Bögel

 

 

 

 

 

 

 

Ensingen (ub) – Alle drei Jahre wird das Ensinger Dorf- und Straßenfest gefeiert. Und da geziemt es sich, dass es eine große Eröffnungsfeier für die zweitägige Hocketse im alten Ortskern gibt. Nach den Vorträgen konnte Ortsvorsteher Werner Rohloff am Samstagnachmittag das Fass mit 50 Liter Freibier anstechen.„Mit unseren kulturellen Darbietungen können wir in Ensingen gut mit der Kernstadt mithalten“, sagte Moderator Werner Schmid. Das wurde bei den über eine Stunde dauernden Vorführungen vor dem Rathaus gekonnt unter Beweis gestellt – Auftritte hatten der Musikverein unter der Leitung von Manfred Seyffer, der Chor der Grundschule, der Gesangverein unter der Leitung von Maciej Szyrner, die Ballettschule Gudrun Schreiber, drei Alphornbläser und die Klasse 6a der Ottmar-Mergenthaler-Realschule, die einen Square-Dance zeigte.Fast 30 Gruppen beteiligten sich an dem Dorffest rund um die Kirche. „Die Hocketse hat schon ein besonderes Flair und eine Anziehungskraft auch über die Grenzen Ensingens hinaus“, so Rohloff. Auch die Kinderfreundlichkeit kommt dabei nicht zu kurz. So gab es am Wochenende als neues Angebot Spielpässe für die kleinen Besucher.Das Dorf- und Straßenfest entstand 1984 als Abschluss der Sanierungsmaßnahmen in der Ortsmitte. „Darauf können Sie stolz sein“, lobte der Vaihinger Oberbürgermeister Gerd Maisch das bunte Treiben. Unter dem Beifall des Publikums begrüßte Rohloff das Stadtoberhaupt: „Ich weiß nicht, mit welchen Gefühlen Sie nach Ensingen gekommen sind. Immerhin sind die Ensinger derzeit eigensinnig und machen nicht das, was die Verwaltung will.“ In Anspielung um die Diskussion um einen Verbrauchermarkt in der Kelter oder auf der grünen Wiese plädierte Maisch für das Einkaufen in der Ortsmitte. Immerhin sei die Kelter ein städtisches Gebäude und es sei logisch, dass sie in die Untersuchung mit einbezogen werde. „Wenn die Kelter aber nicht gewünscht wird, obwohl das Land einen Zuschuss von 60000 Euro geben würde, dann wird das von uns auch mitgetragen. Ich bin zuversichtlich, was die Zukunft anbelangt.“Oberbürgermeister Maisch zeigte sich bei seiner Premiere auf dem Dorf- und Straßenfest beeindruckt von der stimmungsvollen Eröffnungsfeier. „Ich bin mit gutem Gewissen hergekommen.“ Man könne stolz sein auf die Situation im Ort.Und dass die Ensinger auch feiern können, bewiesen sie an den beiden Tagen. Von Samstag auf Sonntag war die Sperrstunde immerhin erst um 2 Uhr. Rohloff: „Es wurde schon berichtet, dass manche bis zum Sonntagmittag durchmachen.“


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