Dienstag, 22. Mai 2012

Vaihingen auf der CMT


Anstoßen auf die Tourismusangebot der Stadt Vaihingen. Foto: Elsässer
Anstoßen auf die Tourismusangebote der Stadt Vaihingen. Foto: Elsässer

Stuttgart (elf) – Wandern, Radeln, Wein, Museen, Führungen, Gastronomie – die Stadt Vaihingen machte am Donnerstag auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart Werbung in eigener Sache. Am Stand des Kraichgau-Stromberg Tourismus e.V hoben Armin Bäßler, bei der Stadt verantwortlich für den Bereich Tourismus, und sein Mitarbeiter Tobias Lehner die Vorzüge der Stadt hervor. Unterstützung gab es von Kulturamtsleiter Martin Morczinietz, der Weingärtnergenossenschaft Roßwag-Mühlhausen und dem Weingut Walz aus Ensingen.
Die Mittagszeit war gerade vorbei, da gab es ein prominentes Stelldichein am Stand des Kraichgau-Stromberg Tourismus e.V.: Oberbürgermeister Gerd Maisch gab sich mit seiner persönlichen Referentin Martina Fischer die Ehre und konnte – kaum angekommen – Richard Drautz, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg begrüßen. Der machte sozusagen eine Tour de Ländle und schneite mal geschwind bei den Vaihingern vorbei. Im Schlepptau hatte er Prof. Rudolf Forcher, den Präsidenten des Heilbäderverbands Baden-Württemberg. Keine Frage, dass Annegret Hoffmann von der Genossenschaftskellerei Roßwag-Mühlhausen und Bastian Walz vom gleichnamigen Weingut wussten, was sie zu tun hatten: So wurde dem hohen Besuch schnell ein guter Tropfen kredenzt, wohl wissend, dass mit dem Staatssekretär nicht nur ein gelernter Weinbaumeister, sondern gleichzeitig einer der Inhaber des Weinguts Drautz-Able in Heilbronn an den Stand gekommen war.
So war auch schnell ein Gesprächsthema gefunden. „Für den Tourismus im Kraichgau-Stromberg ist der Wein ein wichtiges Element“, sagte Richard Drautz. „Wir können den Touristen hervorragende Weine präsentieren, die in der Qualität mindestens europäischen Standard haben.“ Gleichzeitig lobte der Staatssekretär die neue Landesmesse auf den Fildern, die es den Städten aufgrund ihrer Größe und den zusätzlichen Hallenkapazitäten ermögliche, Werbung für ihre Region zu machen.
 Der Vaihinger Oberbürgermeister Gerd Maisch betonte, dass der Wein für die Stadt Vaihingen als internationale Stadt der Rebe und des Weins ein zentrales Element sei. Mit der Präsentation des Weines auf der Messe könne gleichzeitig auf die Vorzüge der Stadt hingewiesen werden. „Der Wein ist das Mittel, die Leute an den Stand zu bringen“, wusste der OB. Der Wein alleine sei schon eine Reise nach Vaihingen wert. Schließlich, so der Rathauschef, „haben wir Spitzenweine in der Stadt“ – egal ob Genossenschaft oder privat.
Wer den Stand des Kraichgau-Stromberg besuchte, bekam am Donnerstag einen ausführlichen Überblick über das touristischen Angebot der Stadt geboten. Zahlreiches Prospektmaterial dokumentierte die touristischen Schmankerl in der Region. So wurde nicht nur mit der reizvollen Landschaft, dem kulturellen Leben und der Gastronomie mit ihrer Vielfalt an kulinarischen Genüssen geworben. Informationen zum Enztalradweg, zu verschiedenen Wanderungen, zum Weinmuseum in Horrheim, zum Bonbon-Museum in Kleinglattbach, zum Rundgang durch die historische Altstadt, zum Tag der offenen Keller der Weinbaubetriebe sowie zu verschiedenen Gastronomiebetrieben boten den Standbesuchern ausreichend Gelegenheit zum Schmökern. „Vor allem den Besenführer aus unserer Region reißen uns die Leute gradezu aus den Händen“, freute sich Armin Bäßler.
Die Stadt Vaihingen werde insbesondere von Tagestouristen frequentiert, so Bäßler. Doch auch die 260 Betten der Gesamtstadt würden – vor allem an den Wochenenden – zunehmend von Touristen belegt. Unter der Woche seien es vor allem Geschäftsreisende, die nach Vaihingen fänden. In Zukunft, so Oberbürgermeister Gerd Maisch, wolle man in der Verwaltung die Bereiche Tourismus und Kultur näher zusammenbringen. „Das touristische Angebot steht und fällt mit der kulturellen Vielfalt“, sagte der OB.
Der Vaihinger Verwaltungschef konnte mit seinem Besuch am Donnerstag auf der CMT gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Vom Vaihinger Stand ging es schnurstracks zur SWR4-Bühne. Denn dort wurden die Etappenstädte zur Tour de Ländle bekanntgegeben, bei der Vaihingen zum Zuge kam (wir berichteten). „Das bringt Touristen in die Stadt – und zwar nicht nur an dem einen Tag“, freute sich Maisch. Außerdem zeigte er sich erfreut darüber, dass Vaihingen als Etappenstadt mit dem Samstag „einen perfekten Tag erwischt“ habe. Bei normalem Wetter rechne er mit rund 5000 Menschen in der Stadt. Dabei würden zwar auch Kosten entstehen. Doch an einem Tag 5000 Menschen nach Vaihingen zu bekommen, dafür sei der Aufwand bescheiden. So war die Freude bei der Vaihinger Delegation (OB Gerd Maisch, seine Referentin Martina Fischer sowie Stadtrat Friedrich Wahl) groß genug, dass sie dem Aufruf von Gundolf Greule vom Württembergischen Radsportverband gleich auf die Bühne folgte und zu gymnastischen Übungen ansetzte.
Am morgigen Sonntag wird die städtische Tourismusabteilung den Stand der Deutschen Fachwerkstraße (Halle 6, Stand 6D76) bei der CMT betreuen.


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