Pforzheim (os) – Gleich mehrere Institutionen schicken sich in Pforzheim an, mit einem „Goldenen Wochenende“ die Schmuck- und Uhrenstadt als solche erlebbar zu machen. Vom 1. bis 3. Februar sollen edle Pretiosen und ein kulturelles Rahmenprogramm die Neugier bei den Bürgern und möglichst vielen Touristen wecken.
Im Mittelpunkt steht die Trendshow der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, die mittlerweile zum sechsten Mal stattfindet, am Freitag, 1. Februar, aber erstmals im CongressCentrum. Am Tag darauf folgen drei Wiederholungen dieser Show für die Öffentlichkeit auf der Showbühne der Schmuckwelten.
Am Abend schließt sich das traditionelle Pforzheimer Tanzsport-Highlight, der Wettbewerb um den Goldstadtpokal, an. Er gilt nicht nur als sportlicher sondern auch als gesellschaftlicher Höhepunkt im Pforzheimer Jahresablauf. Sonntags folgt dann im Reuchlinhaus unter dem Motto „Schmuck in Szene“ ein ebenso aufregendes wie vielfältiges Event des Schmuckmuseums in Kooperation mit dem städtischen Kulturamt unter Beteiligung des Stadttheaters und des Südwestdeutschen Kammerorchesters.
„Eine solche Bündelung von Veranstaltungen an einem Wochenende ist ein wesentlicher Beitrag für das Standortmarketing unserer Stadt“, betonte bei der Vorstellung des Programms der seit einem halben Jahr amtierende Direktor der Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP), Christoph Dickmanns. In einem Umfeld hochkarätiger Events werde das Pforzheimer Schmuckschaffen in Szene gesetzt, was die Positionierung der Stadt mit ihren Traditionsindustrien nur dienlich sei. Deshalb habe die WSP auch ein touristisches Angebot geschnürt, das auswärtigen Gästen die Stadt ein Wochenende lang von ihrer glänzendsten Seite präsentieren will.
Laut Alfred Schneider, Geschäftsführer des Bundesverbands Schmuck und Uhren, will die sechste Auflage der Trendshow mit 18 Herstellern und insgesamt 21 international renommierten Marken einmal mehr einen attraktiven Querschnitt der aktuellen Kollektionen zeigen. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre könne gesagt werden, dass diese in Pforzheim präsentierten Trends innerhalb der Branche bundesweit wahrgenommen werde, zumal bewusst vor den in Frühjahr anstehenden Fachmessen in München und Basel platziert.
„Gold und Schmuck stiften Identität, was durch die Kultur in dieser Stadt noch reflektiert wird“, ergänzte die städtische Kulturreferentin Isabel Greschat. Unbestrittenes Flaggschiff sei dabei das Schmuckmuseum. So sei für das Goldene Wochenende eine Kooperation mit dem Stadttheater und dem Kammerorchester entstanden.
Während die Theaterleute ein Multimedia-Kaleidoskop in der Art eines Raritäten-Varietés vorbereiten, will das „Südwestdeutsche“ musikalische Schmuckstücke präsentieren, deren es in der klassischen Musikliteratur etliche gebe, machte Museumsleiterin Cornelie Holzach Appetit auf den Sonntag im Schmuckmuseum.
