Dienstag, 22. Mai 2012

Staatssekretär in Illingen




Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz (vorne links) hat sich gestern in das „Goldene Buch“ der Gemeinde Illingen eingetragen. Daneben der Enzkreis-Abgeordnete Hans-Ulrich Rülke und Ehrenbürger Ewald Veigel. Hintere Reihe von links: Bürgermeister Harald Eiberger und die Gemeinderäte Peter Pförsich, Ingeborg Beller und Eric Schach. Foto: Bögel
Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz (vorne links) hat sich gestern in das „Goldene Buch“ der Gemeinde Illingen eingetragen. Daneben der Enzkreis-Abgeordnete Hans-Ulrich Rülke und Ehrenbürger Ewald Veigel. Hintere Reihe von links: Bürgermeister Harald Eiberger und die Gemeinderäte Peter Pförsich, Ingeborg Beller und Eric Schach. Foto: Bögel

Illingen (ub) – Ende März fallen die konkreten Entscheidungen in Stuttgart. Dann weiß auch die Gemeinde Illingen, ob sie mehr Mittel aus dem Landessanierungsprogramm für die Innenentwicklung des Luig-Areals bekommt.
Gestern war auf Einladung des FDP-Landtagsabgeordneten für den Enzkreis, Dr. Hans-Ulrich Rülke, der Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz auf Tour. Eine Station: das Illinger Rathaus. Für die Bebauung des innerörtlichen Luig-Areals hat die Kommune die Verdoppelung der Finanzmittel beim Wirtschaftsministerium beantragt: Statt der bisher bewilligten eine Million Euro soll es zwei Millionen Euro geben. Parallel dazu wurde auch das Umweltministerium für eine Altlastenförderung „angezapft“. In den nächsten Wochen wird deshalb Ministerin Tanja Gönner in der Stromberggemeinde erwartet.
Das Landessanierungsprogramm ist bereits jetzt aber 3,5-fach überzeichnet. Staatssekretär Drautz rechnete deshalb auch mit Zahlen aus der Vergangenheit: Illingen habe seit 1974 rund 7,08 Millionen Euro für die Städtebausanierung vom Land bekommen; das seien 983 Euro pro Einwohner „Dieser hohe Betrag hat mich schon überrascht“, so Drautz.
Trotzdem rechnet die Illinger Verwaltung mit einer Aufstockung der Fördermittel. „Das Luig-Areal ist immerhin die größte Gewerbebrache im Nordschwarzwald“, sagte Bürgermeister Harald Eiberger. „Das ist schon eine gewaltige Hausnummer.“ Der Gemeinderat hat am Mittwochabend den Vorentwurf des Bebauungsplanes beschlossen (die VKZ wird noch berichten). Nach der Räumung des Areals bis Ende März sollen sich bis Ende des Jahres die ersten Investoren breit machen.
Nach Angaben von Nikolaus Weber von der Kommunalentwicklung Karlsruhe und lang gedienter Sanierungsberater der Gemeinde Illingen werde Ende März auch die zweite Tranche für den Kaufpreis des Stanelle-Geländes fällig. „Da sind wir im siebenstelligen Bereich und deshalb reichen die zunächst angemeldeten Fördermittel hinten und vorne nicht aus.“




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