Dienstag, 22. Mai 2012

Maientagsplanung 2008


Lauf nach dem Maien. Foto: VKZ-Archiv
Lauf nach dem Maien. Foto: VKZ-Archiv

Vaihingen (aa) – Die Maientags-Uhr tickt: Noch vier Monate sind es bis zum Vaihinger Nationalfest. Was wird geboten über die Pfingstfeiertage? Bei der Maientagsbesprechung, die immer im Rahmen einer Sitzung des Stadtteilausschusses über die Bühne geht, sind die Eckpunkte festgelegt worden.
Verhandlungsgegenstand: Maientag 2008. Viel zu verhandeln gab es am Montag im Rathaus nicht, denn das Traditionsfest läuft ja alle Jahre nach dem gleichen Muster ab. Bei der Stadtkämmerei und im Kulturamt laufen seit jeher die Fäden zusammen. Da war noch die Suche nach dem Motto die spannendste Sache. In einer Stichwahl setzte sich der Vorschlag von Maria Hilgers durch: „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“ (Guy de Maupassant).
Wer einmal den Maientag mitgemacht hat, kann sich im Prinzip darauf verlassen, dass der Ablauf auch im kommenden Jahr der gleiche sein wird. Fast, denn das Theaterspiel am Freitag ist „Verhandlungsmasse“. Diesmal soll es wieder eine Aufführung geben. Eine Gruppe der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker spielt in Zusammenarbeit mit dem Theater Dimbeldu „Die kleine Nachtigall“.
Seniorennachmittag (im Weinzelt Nonnenmacher), Konzert für Kinder (in der Sporthalle am Alten Postweg), Weinprobe (wieder im großen Saal der Stadthalle) sind die Rahmentermine für den Pfingstsamstag (10. Mai).
Am Sonntag (11. Mai) eröffnet der Kunstverein Enz im Pulverturm seine Sommergalerie (Stadt/Land/Fluss III), der Verein Innenhof begibt sich auf die Spuren christlicher Spiritualität (Peterskirche), der Musikverein lädt zum Platzkonzert ein. Und schließlich hat das Kammerorchester Vaihingen wieder ein Konzert in der Peterskirche in Vorbereitung. Ob es eine musikalische Matinee geben wird, ist derzeit noch offen. Verhandlungen laufen mit der CJD Jugendmusikschule. Sicher ist aber, dass der verkaufsoffene Sonntag, der in den letzten Jahren ein echter Magnet gewesen war, nicht mehr durchgeführt werden darf. Das Gesetz verbietet es.
Zum Pfingstmontag (12. Mai) gibt’s im Prinzip nicht viel zu sagen: 8.30 Uhr Eröffnung des Maientags auf dem Marktplatz, 9 Uhr Festzug, Gottesdienst, Rondellfeier mit der Maientagsrede, dem Lauf nach dem Maien und dem Flößertanz (in der bewährten Schulkooperation), Spielwiese, Abschluss auf dem Marktplatz, Maientagskonzert in der Stadtkirche.
Wie viele Gruppen der Festzug, in dem nach Möglichkeit keine „elektronischen Musikverstärkungsmittel“ (Kämmerer Liegmann) eingesetzt werden sollen, umfassen wird, ist derzeit noch offen, doch sind nach Lage der Dinge die bekannten Bilder und die Stammgruppen durchweg präsent. Acht Musikkapellen haben bereits ihre Zusagen abgegeben (Vaihingen, Ensingen, Oberriexingen, Kleinglattbach, Unterriexingen, Maulbronn, Horrheim und der Spielmannszug Roßwag). Eberdingen soll noch angeschrieben werden. „Dort gibt es doch auch einen Musikverein“, war der Hinweis von Friedrich Wahl (FDP). Dass die Fußballer des VfB Vaihingen am 12. Mai ihr Maientagsspiel gegen die Amateure des VfB Stuttgart (Regionalliga) austragen, soll hier nicht unterschlagen werden. Anpfiff um 16 Uhr. Den Termin wollen die VfBler natürlich auch im Programmheft aufgenommen wissen. Früher sei das auch so gewesen, erinnerten sich alte Maientagsexperten.
Was ist sonst noch zu melden? Der Festplatz wird wieder (wie schon seit rund 50 Jahren) an die Firma Roschmann verpachtet, im Bistrozelt versucht sich erneut die Gastronomin Linda Ade, die im letzten Jahr im Dauerregen keinen besonders glücklichen Einstand hatte, das Weinzelt wird von Armin Nonnenmacher betrieben. Einen Kindernachmittag und das Mastklettern wird es natürlich auch geben (Dienstag, 13. Mai), ebenso das Feuerwerk.
Aber halt. Eines ist dann doch neu: Die Leerung der Mülltonnen soll den Festtrubel diesmal am Nachmaientag nicht stören. Die Müllabfuhr kommt erst am Mittwoch (14. Mai).


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