Vaihingen (ma) – Das VKZ-Weinquiz hat auch in seiner 27. Auflage nichts an Attraktivität verloren. Rund 800 Einsendungen wurden in diesem Jahr gezählt. Der Hauptgewinn geht an eine Leserin aus Illingen.
Ganz schön wühlen musste der kleine Lukas aus Oberriexingen, bis die 30 Gewinner gezogen waren, aber er hat es mit Bravour hinbekommen. Der Weinbauverband Württemberg, Privatkellereien, Weingüter, Genossenschaften und die Vaihinger Kreiszeitung haben die Preise gespendet. Insgesamt werden 146 Flaschen Wein und Sekt sowie sechs Weinbücher an die Gewinner verteilt.
Von 764 Einsendungen kamen 620 Abschnitte mit den richtigen Antworten zur Auslosung. Am häufigsten wurde die erste Frage falsch angekreuzt, dabei sollte eigentlich jeder einmal etwas vom Abendmahl aus der Bibel gehört haben. Ein Lösungsabschnitt erreichte uns mit einem Berliner Absender. Eine Frau aus Ostfildern hat ihr Alter dazugeschrieben: 97 Jahre. Viele Teilnehmer haben ihre Lösungsabschnitte künstlerisch verziert oder freundliche Grüße an die Redaktion darauf formuliert, herzlichen Dank dafür. Hier nun die Auflösungen:
Lösung 1a wäre richtig gewesen. Wissenschaftler haben fossile Traubenkerne von Wildreben entdeckt. Die Waldrebe, Vitis silvestri, wie die Rebforscher sie nennen, wurde weit über die heute bekannten Anbaugebiete hinaus gefunden.
Lösung 2b: Der Traubenwickler, auch Sauerwurm genannt, tritt Ende Juli bis Anfang August auf und befällt die heranwachsenden noch sauren Beeren der Reben.
Lösung 3c: Als Daube bezeichnet man die Längshölzer, aus denen ein Küfer in der traditionellen Bauweise ein Weinfass herstellt.
Lösung 4b: Der Sommelier (französisch für Mundschenk) arbeitet entweder in einem Restaurant und berät die Gäste und den Inhaber über das Weinangebot des Hauses oder er ist im Weinhandel tätig. In Restaurants mit hochwertigen Weinkellern trägt der Sommelier die Verantwortung für den Bestand der gelagerten Weine.
Lösung 5a: Mit „Nase“ bezeichnet der Weinkenner das Bouquet eines Weins. Damit sich das Bouquet besser entfalten kann, wird der Wein im Glas geschwenkt.
Lösung 6b: „Ville internationale de la Vigne et du vin“ steht auf der Urkunde, die Oberbürgermeister a. D. Heinz Kälberer 1987 durch das Internationale Weinamt aus Paris in Rom überreicht bekam. Verliehen wurde die Auszeichnung für eine Vielfalt an weinbaulichen Aktivitäten und wegen vielfältiger Bemühungen um die Pflege der Weinkultur (!).
Lösung 7a: Im Französischen bedeutete „barrique“ ursprünglich Fass. Dann wurde der Begriff auf das gebräuchliche Fassmaß eingeschränkt, das in der Regel ein Volumen von 225 Litern besitzt. Oft wird auch der darin hergestellte Barriquewein verkürzt als „Barrique“ bezeichnet.
Lösung 8a: Bei der Weinbereitung werden die abgebeerten Trauben in einer Mühle gequetscht, so dass ein Gemisch aus Traubenkernen, Schalen und Most entsteht. Wird, wie bei der Rotweinbereitung, eine Maischegärung durchgeführt, lässt man dieses Gemisch stehen. Es beginnt zu gären und löst dabei Phenole und Tannine aus den Schalen. Einfache Weine entstehen durch zwei- bis dreitägige Maischestandzeit während der Gärung. Die Bereitung von Spitzenrotweinen wurde in unserer Serie ausführlich beschrieben.
27-VKZ-Weinquiz:Die Gewinner1. Preis: 24 Flaschen Wein und 2 Flaschen Sekt: Christel Haarer, Illingen2. Preis: 18 Flaschen Wein und 2 Flaschen Sekt: Roswitha Dauser, Vaihingen3. Preis: 12 Flaschen Wein und 2 Flaschen Sekt: Wolfgang Schüle, Oberriexingen4. Preis: 10 Flaschen Wein: Robin Haller, Roßwag5. Preis: 6 Flaschen Wein, Gertrud Bareiß, Ensingen6. Gabriele Ziegelbauer, Sersheim; 7. Rudi Dingler, Mühlacker; 8. Jochen Ben, Illingen; 9. Elke Öhler, Riet; 10. Gerd Pöpke, Hochdorf; 11. Bernd Arnold, Roßwag; 12. Michael Lang, Vaihingen; 13. Heinz Krauth, Mühlhausen; 14. Paula Lagler, Sersheim; 15. Walther Anni, Vaihingen; 16. Anna Tognotti, Vaihingen; 17. Norbert Urban, Nussdorf; 18. Ursula Krämer, Vaihingen; 19. Ilse Bentel, Iptingen; 20. Willi Stirner, Sersheim; 21. Fritz Mäule, Roßwag; 22. Samuel Karner, Oberriexingen; 23. Ute Irrgang, Kleinglattbach; 24. Corinna Renz, Hohenhaslach; 25. Herta Massalsky, Ostfildern; 26. Martin Bohle, Kleinglattbach; 27. Eva Gencer, Stuttgart; 28. Traude Rentschler, Enzweihingen; 29. Klaus Hueber, Ensingen; 30. Sonja Bossert, Aurich. Der 6. bis 10. Preis sind je zwei Flaschen Wein und Bücher, die Preise 11 bis 30 sind jeweils drei Flaschen Wein. Die fünf Hauptpreisträger sind zur offiziellen Übergabe am Samstag (20. Dezember, 11 Uhr) auf das Weingut Steinbachhof von Ulrich und Nanna Eißler in Gündelbach eingeladen. Dort können ab Samstag auch alle anderen Preise abgeholt werden.
