Vaihingen (oh) – Das VKZ-Weinquiz ist nach wie vor sehr beliebt. Rund 1100 Einsendungen gab es bei der 26. Auflage. Als Hauptgewinnerin wurde eine Leserin aus Sersheim ermittelt.
„Die Auswertung ist in jedem Jahr sehr spannend“, sagt Dietmar Rau (Weingärtner Horrheim-Gündelbach), der das Spiel seit Jahren betreut. Der Weinbauverband Württemberg, die heimischen Weinbaubetriebe (Genossenschaften, Selbstvermarkter, Weingüter, Kellereien) und die Vaihinger Kreiszeitung haben die Preise gespendet. Insgesamt werden 146 Flaschen Wein und Sekt sowie fünf Bildbände oder Bücher an die Gewinner verteilt.
Auch in diesem Jahr haben zahlreiche Quizfreunde auch außerhalb des Verbreitungsbereichs der VKZ am Weinquiz teilgenommen. So aus Schwaigern, Güglingen, Ansbach oder Frankfurt. Auch aus München war ein Teilnehmer dabei.
Die Quote der fehlerhaften Lösungen lag dieses Mal bei rund zehn Prozent. Frage sieben wurde am häufigsten falsch beantwortet. Hier nun die Auflösungen:
Lösung 1a wäre richtig gewesen: Die kalte Sophie ist eine frostige Begleiterin der Eisheiligen. Sie wird auch das Patronin der Spätfröste bezeichnet. Die Eisheiligen haben durch die Nachtfröste schon größere Frostschäden in den Weinbergen hinterlassen. Sie treten Mitte Mai in Erscheinung.
Lösung 2c: In Württemberg werden durchschnittlich 120 Millionen Liter Wein geerntet. Im Weinland Württemberg beträgt die Erntemenge 2007 insgesamt 122 Millionen Liter. Die Verbraucherwünsche sind mit dem Jahrgang 2007 und den sehr fruchtigen Weinen absolut erfüllt.
Lösung 3b: Weingläser mit Stiel haben den Vorteil, dass man das Glas am Stiel anfassen kann, so wird der Wein beim Trinken nicht erwärmt. Die Trinktemperatur ist beim Wein sehr entscheidend. Weißweine sollten eine Trinktemperatur von 6 bis 11 Grad haben, Rotweine 16 bis 18 Grad.
Lösung 4c: Roséwein wird ebenso gekeltert wie der Weißherbst, mit dem Unterschied, dass hier auch verschiedene Rotweinsorten zu einem Rosé-Cuvée zusammenkommen können. Der Rosé ist durch seine anspruchsvolle, frische Art ein stets willkommener Sommerbegleiter zu fast jedem Anlass.
Lösung 5b: Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet Barrique allgemein den Ausbau des Weines in kleinen neuen Eichenfässern mit 225 Liter Inhalt. Diese Art des Ausbaus beeinflusst den Stil und Charakter des Weines. Die Lagerung im Barrique reichert den Wein mit zusätzlichen Tanninen an und verändert den Reifungsprozess.
Lösung 6a: Die Merkmale von Geruch, Geschmack und Harmonie stehen bei der Qualitätsweinprüfung im Vordergrund. Die Vergabe der amtlichen Qualitätsprüfnummer setzt diese Kriterien eines Weines voraus.
Lösung 7a: Beim Schwenken des Glases lässt sich ablesen, wie dick- oder dünnflüssig der Wein ist. Schlieren zeigen, dass der Wein einen hohen Alkoholgehalt und eine hohe Reife besitzt oder er hat ausgeprägte Inhaltsstoffe, die ihn zähflüssiger machen. Wenn sich beim Schwenken des Glases „Kirchenfenster“ (das sind feine Schlieren) zeigen, dann schmeckt der Wein vollmundig. Vollmundige Weine sind körperreiche, schwere Weine mit viel Substanz.
Lösung 8b: Der Kennerkopf steht als Markenzeichen für Württemberger Wein. Die württembergischen Weingärtnergenossenschaften investieren über die Gemeinschaftswerbung jährlich für Werbungskosten in den Weinmarkt. Markenzeichen der württembergischen Weingärtnergenossenschaften ist der Slogan „Kenner trinken Württemberger“.
1. Preis, 24 Flaschen Wein und 2 Flaschen Sekt: Gertrud Theilmann, Sersheim
2. Preis, 18 Flaschen Wein und 2 Flaschen Sekt: Sylke Gayer, Roßwag
3. Preis, 12 Flaschen Wein und zwei Flaschen Sekt: Heidi Mayer, Aurich
4. Preis, 10 Flaschen Wein: Herbert Hille, Eberdingen
5. Preis, sechs Flaschen Wein: Margit Schüle, Oberriexingen
6. Friedrich Wonner, Bietigheim; 7. Rudi Dingler, Mühlacker; 8. Karin Dietrich, Horrheim; 9. Tanja Maly, Oberriexingen; 10. Gudrun Kreb, Vaihingen; 11. Hubert Arnold, Oberriexingen; 12. A. u. G. Kühnle, Aurich; 13. Rudi Rudolf, Kleinglattbach; 14. Irene Mayer, Sachsenheim; 15. Anja Tognotti, Vaihingen; 16. Fritz Ponto, Nussdorf; 17. Siegfried Leucht, Gündelbach; 18. Dr. Ralph Günther, Vaihingen; 19. Lore Bahmer, Gündelbach; 20. Andrea Ballier, Vaihingen; 21. Andrea Fioretta, Kleinglattbach; 22. Claudia Schmidt, Vaihingen; 23. Mareike Arnold, Roßwag; 24. Erika Oltmanns, Eberdingen; 25. Ina Öhler, Riet; 26. Karl Hägele, Horrheim; 27. Kai Wagner, Ingersheim; 28. Rolf Gayer, Roßwag; 29. Rainer Leitner, Kleinglattbach; 30. Hanna Fedra, Roßwag. Der 6. bis 10. Preis sind je zwei Flaschen Wein und Bücher, die Preise 11 bis 30 sind jeweils drei Flaschen Wein.
