Sersheim (ub) – Es ist das vorerst letzte große Baugebiet: In einigen Jahren sollen südlich der Dammstraße in Sersheim einmal zwischen 200 und 400 Menschen wohnen. Gestern Nachmittag war der offizielle Baggerbiss mit Bürgermeister Jürgen Scholz.
Auf sieben Hektar – Nettobaufläche 4,65 Hektar – erstreckt sich das Baugebiet von der Bahnlinie in Richtung Wald. Erschlossen wird das Areal von einem Kreisverkehr, der noch auf der Oberriexinger Straße gebaut wird. Von dort führt die Leni-Fischer-Straße als Ringstraße durch das Neubaugebiet.
215 Wohneinheiten sind laut Bebauungsplan geplant. Sechs- bis Achtfamilienhäuser sind entlang der Bahnlinie – hier kommt eine Lärmschutzwand hin – vorgesehen. Diese zwei- bis dreigeschossige Bauweise stuft sich dann in Richtung Wald weiter ab.
„Dieses Baugebiet, das in der Entwicklung von Sersheim erst einmal einen Schlusspunkt setzt, hat uns unglaublich viel Arbeit und Kraft gekostet. Es ist vergleichbar mit der Umgehungsstraße“, sagte am Freitagnachmittag Bürgermeister Jürgen Scholz beim Spatenstich. Der Lärmschutz zur Bahnstrecke sei zu bewältigen gewesen, Rücksicht auf Landschafts- und Bodenschutz, es habe viele Eigentümer gegeben und eine schwierige Zufahrt zu dem Gebiet „Damm-/Brunnenstraße“.
Mit dem Zuzug von über 200 Neubürgern werde aber die Kaufkraft im Ort gestärkt. Pläne für die Erschließung der Fläche südlich der Bahnlinie habe es bereits vor 20 Jahren gegeben.
Kleine Notiz am Rande: Zum Spatenstich hatte die Bietigheimer Wohnbau als Erschließungsträger eingeladen. Aber von dem Unternehmen war beim offiziellen Termin niemand dabei. Scholz: „Schon etwas verwunderlich.“
