Montag, 21. Mai 2012

Spatenstich für Feuerwache




Spatenstich für die Vaihinger Feuerwache. Foto: Bögel
Spatenstich für die Vaihinger Feuerwache. Foto: Bögel

Vaihingen (ub). Bereits vor 18 Jahren gab es die ersten Planungen. Nicht zu unrecht konnte deshalb gestern Nachmittag der Vaihinger Oberbürgermeister Gerd Maisch von einem „historischen Moment“ sprechen. Der Spatenstich für den Feuerwehrstützpunkt Vaihingen war angesagt.
 Für knapp 6,1 Millionen Euro wird auf dem Grundstück zwischen der Neuen Bahnhofstraße und der Franckstraße in Richtung Kleinglattbach die neue Vaihinger Feuerwache gebaut. Bis Anfang 2012 soll das Gebäude mit elf Fahrzeugstellplätzen fertig sein.
„Viele haben nicht mehr daran geglaubt, dass dieses Projekt realisiert wird“, gab Maisch am Montagnachmittag vor zahlreichen Vertretern der Feuerwehr und der Kommunalpolitik zu. Die Dringlichkeit und die Notwendigkeit, die Einsatzbedingungen an der Friedrich-Kraut-Straße zu verbessern, seien aber nie infrage gestanden. 2007 habe der Gemeinderat in einer Klausurtagung beraten, für Feuerwehr und Bauhof eine Lösung zu finden.
In einer Machbarkeitsstudie wurde zuerst überlegt, ob beide Projekte am bisherigen Standort verwirklicht werden können. Doch dafür reicht die Fläche am Stadteingang bei weitem nicht. Im Dezember 2008 bekam das Büro Kplan aus Siegen den offiziellen Planungsauftrag, drei Wochen später konnten schon die Unterlagen für die Förderung beim Regierungspräsidium Stuttgart eingereicht werden. Vom Land kommen bisher 550 000 Euro für die neue Vaihinger Feuerwache.
„Im Durchschnitt gibt es jeden zweiten Tag einen Einsatz für die Vaihinger Feuerwehr“, sagte Oberbürgermeister Maisch. Deshalb sei es für die Kommune unabdingbar, gute Einsatzbedingungen zu schaffen. „Und das Gebäude wird heftig in Gebrauch sein.“ 26 Fahrzeuge sind in Vaihingen und den Stadtteilen im Einsatz, für elf Fahrzeuge ist in der neuen Feuerwache Platz. Auch deshalb werde die dezentrale Struktur beibehalten.
Simone Mattedi, Architektin und Vorstand von Kplan, unterstrich in ihrer Rede die lange Begleitdauer ihres Büros für das Projekt. Im Dreieck zwischen Neuer Bahnhofstraße und der Franckstraße werde ein Feuerwehrstützpunkt mit elf Stellplätzen, ein Lagerbereich für Spezialausrüstung, Bürobereiche, Werkstätten, Ausbildungsräumlichkeiten und eine Atemschutzübungsanlage realisiert. Die Größe des Feuerwehrstützpunktes – gestern wurde noch das Bauschild angebracht – umfasse etwa zehn Einfamilienhäuser.




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