Illingen/Ensingen (elf) – Rechtzeitig zur VKZ-Tour, die am kommenden Samstag (16. August) stattfindet, ist der Radweg zwischen Illingen und Ensingen nicht fertig geworden. Doch der Fortschritt der Arbeiten ist deutlich erkennbar. Noch rund sechs Wochen wird es dauern, ehe die Radler die neue Verbindung nutzen können.
Für die 850 Meter Radweg, die nach Abschluss der Arbeiten den Lückenschluss zwischen Illingen und Ensingen darstellen, ist ein erheblicher Aufwand nowendig. Einen großen Teil davon haben die Bauarbeiter mittlerweile hinter sich gebracht. So sind die umfangreichen Erdarbeiten bereits abgeschlossen. Hier war es notwendig, einen Erdwall aufzuschütten, um den 260 Meter langen Anstieg vom Industriegebiet Schweichling-Ost bis zur Eisenbahnbrücke in zwei Spitzkehren überwinden zu können. Die bituminöse Tragschicht wurde auch schon aufgebracht, so dass hier jetzt nur noch die drei Zentimeter dicke Deckschicht fehlt.
In diesen Tagen wird auf der Brücke die Sanierung samt Verbreiterung der sogenannten Kappe durchgeführt. Dabei handelt es sich um das Stück zwischen Straße und Brückenkante. Für die Sanierung wurde die oberste Belagschicht aufgefräst, mit Harz grundiert und mit einer Versiegelungsschicht versehen. Nach der Verbreiterung der Brückenkappe wird das sogenannte „Safety-Rail-System“ eingebunden. Bei dieser Spezialkonstruktion handelt es sich um eine platzsparende Kombination aus Schutzplanke und Geländer. Diese Arbeiten sollen noch in diesem Monat abgeschlossen werden, so dass Anfang September das Schutzgerüst wieder entfernt werden kann. Als Termin hat Bauleiter Matthias Fahrer vom Landratsamt Enzkreis den 8. September anvisiert. Doch endgültig steht der Termin noch nicht fest, da die Deutsche Bahn AG an diesem Tag aus Sicherheitsgründen für eine gewisse Zeit den Strom kappen und den Bahnverkehr einschränken muss. Schließlich geschieht der Abbau des Schutzgerüsts im Bereich der Schutzzone der Hochspannungs-Oberleitungen.
Im Moment ist das Landratsamt außerdem dabei, die Bepflanzung für den Bereich entlang des 260 Meter langen Aufstiegs auszuschreiben. Bäume und Gras sollen dort gepflanzt werden. Die endgültige Fertigstellung des Radwegs erfolgt laut Matthias Fahrer „Mitte bis Ende September“. Dann wird es aller Voraussicht nach auch eine offizielle Eröffnung geben. „Angesichts der Tatsache, dass man in beiden Ortschaften so lange auf den Radweg gewartet hat, wäre es schade, wenn man seine Fertigstellung nur zur Kenntnis nehmen würde“, deutete der Illinger Bürgermeister Harald Eiberger auf Anfrage unserer Zeitung eine kleine Feier an. „Es gibt Überlegungen, die in diese Richtung gehen“, so der Schultes. Schließlich höre er (fast) nur positive Stimmen zum Radweg, der bestimmt gut angenommen werde und seinen Charme habe.
