Donnerstag, 17. Mai 2012

Endspurt bei der Messe




Die Aufbauarbeiten für die Illinger Gewerbeausstellung laufen auf Hochtouren. Heute ist der „Großkampftag“ der Aussteller. Foto: Bögel
Die Aufbauarbeiten für die Illinger Gewerbeausstellung laufen auf Hochtouren. Heute ist der „Großkampftag“ der Aussteller. Foto: Bögel

Illingen (ub). Heute ist der „Großkampftag“: Für die 64 Aussteller der 11. Illinger Gewerbeschau, die am Donnerstagabend mit geladenen Gästen eröffnet wird, beginnt die Endphase. Die Stände werden bestückt, die Produkte ins rechte Licht gerückt.
 „Wir wollen unsere Qualität darstellen“, sagt Brigitte Grausam, die Vorsitzende des Illinger Gewerbevereins. Von den 64 Ausstellern, die am Freitag, Samstag und Sonntag um Kunden werben, kommen nur sechs Firmen von außerhalb. „Die vielen Klein- und Mittelbetriebe in Illingen und Schützingen, das sind die Säulen unserer Wirtschaft“, so Grausam. Auch in der Krise hätten diese Unternehmen zu ihren Mitarbeitern gestanden und keinen vor die Straße gesetzt. Grausam: „Unsere Unternehmer unternehmen eben noch etwas.“
Deshalb wird die elfte Illinger Messe von der Gewerbevereins-Vorsitzenden auch zur Chefsache erklärt. „Da brauchen wir niemand von außerhalb zur Messeorganisation. Denn bei der Gewerbeausstellung muss sich jedes Unternehmen exorbitant gut präsentieren. Und da ist jeder Unternehmer gefordert.“
Am 28. März wurde der Schutzboden in der Stromberghalle verlegt, einen Tag später in der Sporthalle. „Und das in Rekordzeit von eineinhalb Stunden, was die unwahrscheinlich gute Zusammenarbeit im Gewerbeverein unterstreicht“, freut sich Brigitte Grausam, die seit Ende 2009 die Geschicke der Gewerbetreibenden in Illingen leitet. 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche steht in den Hallen, 4000 Quadratmeter im Freigelände zur Verfügung. „Der sinnvolle Platz ist jetzt ausgebucht“, sagt Grausam, die in den letzten Wochen über 25 Betrieben absagen musste. 64 Aussteller sind 2010 dabei, vor vier Jahren, bei der letzten Gewerbeschau, waren es noch 39 Stände. Bei der Premiere im Jahr 1970 wurden in der Stromberghalle 26 Aussteller gezählt.
Beim 40. Geburtstag soll die Gewerbeausstellung zu einem „mächtigen Event“ werden. Vor allem die Kinder sollen in das Messegeschehen eingebunden werden. Grausam zählt einige Attraktionen auf, die Appetit für einen Bummel in Illingen machen sollen. So ist bei der Schau auch die Feuerwehr und die DRK-Rettungshundestaffel vertreten, es gibt mit zwölf Zentimetern Höhe die kleinste Schampusflasche der Welt zu bestaunen, Body-Painting ist genauso im Angebot wie die Märchenhöhle von Dimbeldu. Steinbruch-Unternehmen bieten für Kinder Fossilien klopfen mit Schutzbrille an, am Freitag kommt ein Pantomine, am Samstag der Magier Abraxas und am Sonntag der Clown Pit Patu.
„Unser Ziel ist es, die Wertigkeit der Illinger Betriebe ins Licht zu rücken“, formuliert es Messe-Managerin Grausam, die seit Tagen den Ausstellern mit Rat und Tag zur Seite steht. „Sie ist immer für uns da“, lobt eine Kollegin. Wert wird beim veranstaltenden Gewerbeverein darauf gelegt, dass es keine 08/15-Stände gibt. „Da machen sich alle Mühe, kombinieren die optimalen Farben, drucken neue Plakate, überlegen, wo die Vitrinen hingestellt werden“, weiß Grausam.
Die Leistungsschau findet erstmals auch auf dem Schulgelände statt. Neben der Stromberghalle und der Schulsporthalle dienen der obere und untere Schulhof als Ausstellungsgelände. In einem Cateringzelt werden das Weingut Zaiss sowie Getränke Essig bewirten. Zu Essen und zu Trinken gibt es auch in der Stromberghalle durch den Hallenpächter Veranstaltungsbüro Bernd Huber. Auf der Bühne der Stromberghalle richtet die Bäckerei Kull wieder ein Café ein.




Seitenanfang