Donnerstag, 17. Mai 2012

Brücke schließt Lücke




Brücke schließt Lücke: Verbindung zwischen Sersheim und Oberriexingen
Brücke schließt Lücke: Verbindung zwischen Sersheim und Oberriexingen

Sersheim (rkü) – Der bis zum Bau der Sersheimer Umgehungsstraße viel genutzte Verbindungsweg zwischen Sersheim und Oberriexingen ist wieder befahr- und begehbar. Die 216.000 Euro teure Brücke für Fußgänger und Radfahrer wurde gestern freigegeben.

Beinahe drei Jahre lang klaffte eine Lücke in der historischen Verbindung. Seit im Sommer 2006 die Umgehungsstraße eingeweiht wurde, hörte der Weg am Fahrbahnrand auf. „Viele Fußspuren auf der Straße haben gezeigt, dass der Weg gefragt ist“, stellten die Bürgermeister Hans Fiedler (Sachsenheim) und Willi Baur (Oberriexingen) gestern fest. „Aber die Überquerung der Straße ist hier sehr gefährlich, wenn die Autos mit Tempo 100 vorbeifahren.“ Darum habe durch den Bau einer Brücke Abhilfe geschaffen werden müssen, bevor es zu einem schwerwiegenden Unfall kommt. Insbesondere beim Schwarzpulverfest am 1. Mai seien in diesem Bereich viele tausend Besucher unterwegs, unterstrichen die Bürgermeister. Fiedler vertrat bei der Freigabe den Zweckverband Eichwald, der für diesen Abschnitt der Umgehungsstraße zuständig ist.

Fiedler und Baur waren mit dem Fahrrad zum offiziellen Akt erschienen, um zu zeigen, dass bei dem Brückenschlag insbesondere auch an die Radfahrer gedacht wurde. Für die Baukosten von 216.000 Euro gibt es 70 Prozent Förderung nach dem Gemeinde-Verkehrsfinanzierungsgesetz. Den Rest teilen sich die Kommunen Sersheim und Oberriexingen sowie der Zweckverband Eichwald. Die „sehr grazile Brücke“ (Baur) ist für landwirtschaftlichen Verkehr nicht geeignet. Beim Bau wurde jedoch darauf geachtet, dass nur möglichst wenig landwirtschaftliche Anbaufläche verbraucht wurde. Für Rollstuhlfahrer ist die Rampe mit sieben Prozent Steigung etwas zu steil geraten.




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