Donnerstag, 17. Mai 2012

Realschulprüfungen haben begonnen


Aufmunterungsplakate an der Vaihinger Realschule. Foto: Arning
Aufmunterungsplakate an der Vaihinger Realschule. Foto: Arning

Vaihingen (aa) - „Bitte Ruhe!“ So heißt es seit gestern an den Realschulen. Mit dem Fach Deutsch haben die Abschlussprüfungen begonnen. Die Vaihinger Ferdinand-Steinbeis-Realschule meldet 102 Prüflinge aus vier Klassen, in der Kleinglattbacher Ottmar-Mergenthaler-Realschule sind es 90 in drei Klassen, in Illingen 50 in zwei Klassen, an der Eichwald-Realschule in Sachsenheim 82 in drei Klassen.
„Wir müssen bald mit Licht unterrichten“, lacht der Vaihinger Rektor Olaf Büscher. Er spricht dabei die Aufmunterungstransparente an, mit denen das Schulhaus geschmückt ist. Ohne die Plakate mit den guten Wünschen geht es inzwischen nicht mehr. Überlegt wird in Vaihingen, ob nicht künftig wie diesmal beim Abitur auch die Stadthalle genutzt werden sollte. Rektor Büscher: „Jetzt nutzen wir ein Doppelklassenzimmer und zwei normale Räume. In der Stadthalle wäre der Betreuungsaufwand viel kleiner.“ In Illingen hat man die Vorzüge einer Auslagerung schon erkannt und lässt die Prüfungen in der Stromberghalle schreiben.
Wie an den Gymnasien wird auch an den Realschulen mit Deutsch gestartet. Die Prüfungen haben sich gegenüber den Vorjahren gewandelt, sie werden jetzt nach den Vorgaben des neuen Bildungsplanes durchgeführt. Die Schüler sind im Prinzip das ganze Schuljahr über darauf vorbereitet worden. Die gesammelten Daten und Fakten durften mit in die Prüfung genommen werden.
In Deutsch gab es früher sechs Wahlaufgaben; diesmal sind es vier. Thema Texte beschreiben: Hier ging es um das Gedicht „Kleine Auseinandersetzung“ von Mascha Kaléko. Aufgabe Texte lesen, auswerten und schreiben: „Umwelt und Energie – Leben zwischen Verantwortung und Verschwendung“; hier galt es, einen Vortrag zu den Möglichkeiten der Energieeinsparmöglichkeiten an der Schule zu schreiben und die Ursachen sowie die globalen Konsequenzen des hohen Energieverbrauchs aufzuzeigen. Zur Bearbeitung durften Impulstexte und das von den Schülern selbst erstellte Kompendium verwendet werden. Das Thema „Texte beschreiben“ befasste sich mit Michael Seuls Geschichte „Allmorgendlich“. Im vierten Aufgabenblock („Produktiver Umgang mit Texten“) ging es um Friedrich Dürrenmatts „Der Verdacht“. Hier war ein Gespräch zu schreiben. Insgesamt hatten die Prüflinge vier Stunden Zeit.
Teil zwei der schriftlichen Realschulabschlussprüfung folgt am Freitag (Englisch). Am Dienstag kommender Woche steht Mathematik auf dem Plan.




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