Donnerstag, 17. Mai 2012

Andrang beim Bockbierfest


Das Bockbier ist obligatorisch beim gleichnamigen Fest des MVV. Foto: Elsässer
Das Bockbier ist obligatorisch beim gleichnamigen Fest des MVV. Foto: Elsässer

Vaihingen (elf) – Spätestens wenn der Musikverein Vaihingen mit seinem Bockbierfest die „Feschdle-Saison“ einläutet, kann man sich – zumindest in Gedanken – vom Winter verabschieden. So stürmten am Wochenende derart viele Menschen in die Gerätehalle der Firma Ezel in der Gutenbergstraße, dass zwischenzeitlich sogar abgeriegelt werden musste.
So einen Ansturm hat der Musikverein Vaihingen am Samstagabend selten erlebt. Um die Sicherheit der Besucher sowie einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können, waren die Verantwortlichen dazu gezwungen, die Schotten dicht zu machen. Auch zum Frühschoppen am Sonntagmorgen war so viel los wie schon lange nicht mehr, berichtete Gerhard Scheck, ehemaliger Vorsitzender des MVV.
Woran’s wohl gelegen haben mag? „Wir sind vom Wetter absolut unabhängig“, sagte Scheck. Darüber hinaus sei es für einen Ausflug zum Bockbierfest nicht zu heiß und nicht zu kalt gewesen, ergänzte MVV-Vorsitzende Effi Münchinger. Auch die Mischung an Unterhaltung hat gestimmt: Nachdem die Jugendkapelle des MVV den Auftakt machte, spielte eine Gruppe des Großen Blasorchesters auf. Volles Haus herrschte dann am Abend, als das Gesangsduo Anja und Matthias Kohle zum Oldieabend einlud. Für Stimmung beim gut gelaunten Publikum sorgte außerdem die „BockBierBand“ des Musikvereins.
Da tat es der guten Laune auch keinen Abbruch, dass zwei Wermutstropfen das Bockbierfest begleiteten. So bekam der Verein keine Ausnahmegenehmigung, um die Gäste in der Halle rauchen zu lassen. Dies hätte nur geklappt, wenn es sich um ein Festzelt und nicht um eine gemauerte Halle gehandelt hätte. So mussten die Raucher eben raus.
Außerdem verzichteten die Veranstalter dieses Jahr auf die Organisation der 80er-Jahre-Party am Freitagabend. „Wir können es den Anwohnern nicht mehr zumuten, den Festlärm über drei Tage zu ertragen“, befanden Effi Münchinger und Gerhard Scheck. Außerdem seien die jungen Gäste immer sehr spät gekommen – und um 12 Uhr nachts war wieder Schluss. Deswegen hat es in letzter Zeit freitags mit der Resonanz nicht mehr so gut geklappt.
Doch auch beim auf zwei Tage reduzierten Fest waren wieder rund 120 Helfer im Einsatz. Darunter übrigens VKZ-Redakteurin Eva Wirth, die in unserer morgigen Ausgabe von ihren Erfahrungen am Hähnchengrill berichtet.


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